Nov 02
2007

Das behauptet zumindest Lawrence G. Roberts, ein Mitbegründer des Internet-Vorläufers Arpanet

Unter dem Titel "Routing Economics Threaten the Internet" fasst er eine Reihe von Entwicklungen zusammen, die seiner Meinung nach den weiteren Bestand des Internets bedrohen. Neben den hohen Kosten und den damit einhergehenden ökonomischen Problemen sieht Roberts weitere Schwachpunkte in den Bereichen Quality und Security. Sein Fazit: "Currently, we are expecting the same 40-year-old technology to support not only information exchange like Web browsing and email, but all our real-time traffic such as voice and video. Three basic problems must be overcome to accomplish this: quality, security, and economics. We need to improve packet forwarding design if we are going to fix these problems."
 
In der Tat hat sich das Internet in den letzten Jahren rasant entwickelt. Eine Website, die lediglich Texte und Verlinkungen anbietet, gerät mehr und mehr zum Auslaufmodell. Heutzutage stehen multimediale Seiten im Focus. Videodownload, Filesharing, Peer-to-Peer-Netze, mehrere parallele Streams ohne Ruckeln ansehen, und das nicht nur genutzt durch vereinzelte Power-Anwender sondern zunehmend vom "normalen" Internetuser. Allein die letztgenannten  Möglichkeiten, das Internet zu nutzen, beanspruchen ca. 80 % dessen Bandbreite. Und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen.
Man darf gespannt sein, was uns die Zukunft in dieser Hinsicht bringt. Der Mensch hat sich schon immer etwas Revolutionäres einfallen lassen, wovon man vorher nur geträumt hat. Daher bin ich zuversichtlich, dass Fortschritte in der technologischen Entwicklung dem Zusammenbruch des Internets zuvorkommen .-)
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