Mar 24
2007

Grenzenlose Begeisterung, Ernüchterung, Frust, Erkenntnis und schlussendlich die realistische Einschätzung der Möglichkeiten. Das sind unserer Erfahrung nach die Stufen, die ein Entwickler durchläuft , wenn er die ersten Schritte in der Windows Presentation Foundation (WPF) wagt. Uns ist noch kaum jemand untergekommen, der angesichts der in Beispielanwendungen plakativ vorgeführten Möglichkeiten von WPF nicht begeistert gewesen wäre und voller Tatendrang seine erste Anwendung mit XAML & Co zu schreiben begonnen hat. Es folgt meist die Ernüchterung darüber, dass der Einstieg WPF alles andere als banal ist. Wie auch in anderen Entwicklungsumgebungen decken die „Hello-World“-Beispiele eben doch nicht alle Themen ab, die man für Anwendungen im wirklichen Leben braucht.

http://www.codezone.de/DetailPage.Codezone?GUID=0ba369b8-42d4-4875-bcbd-8e29940347c3 

Dem Gesagten kann ich mich nur anschließen. Um sich ein eigenes Bild von WPF zu machen, kann es nicht ausbleiben, sich mit der neuen Materie intensiver zu befassen. Klar, es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber die Richtung, die mit WPF aufgezeigt wird, läßt erahnen, wie in kurzer Zeit schon Anwendungen entwickelt werden. 

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Mar 14
2007

"Das altgediente Internet-Protokoll Version 4 wird durch IPv6 ersetzt. Das Internet-Protokoll ist die Basis des Internets. Es adressiert alle an diesem Netzwerk angeschlossenen Rechner und macht den Austausch von Datenpaketen (Routing) erst möglich. Der nun anstehende Systemwechsel wird höchste Zeit: Die Spezifikation des heute eingesetzten IPv4 wurde bereits vor 26 Jahren definiert, ist also etwa doppelt so alt wie das World Wide Web selbst. Seither haben sich die Ansprüche extrem verändert: Anfang der 80er Jahre waren wenige Tausend Rechner miteinander verbunden. Jetzt sind über eine Milliarde Menschen im Internet - und hunderte Millionen Computer bilden das Netz. ... Das drängenste IPv4 Problem ist die knapp bemessene Adress-Anzahl. ... Es lassen sich knapp 4,3 Milliarden Adressen 32 bit lang darstellen. ... Die neuen Adressen sind 128 Bit lang und bestehen aus acht 16 Bit langen Zeichenblöcken, die hexadezimal notiert werden. ...

Z.B. 20001:07df:00000:0000:0000:0000:0000:0001. ... Mit diesem Format lassen sich 340 Sextillionen Adressen darstellen. ... Ein Wikipedia-Autor behalf sich mit diesem Bild: Mit IPv4 ließen sich jedem Quadratkilometer Erdoberfläche 8,4 IP-Adressen zuweisen. Mit IPv6 bekommt jeder Quadratmillimeter(!) 667 Billiarden Adressen(!)."

Chip Aktuell, April 2007, S. 46.

Die Vernetzung des gesamten Weltalls rückt jetzt anhand der künftig zur Verfügung stehenden IP-Adressen in erreichbare Nähe. Mit 340.282.366.920.938.436.436.374.607.431.788.211.456 Adressen sollte zumindest kein Engpaß bezüglich der zu vergebenden IP-Adressen zu erwarten sein.

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Mar 08
2007

"Sie sind nach 1980 geboren, legen großen Wert auf Unabhängigkeit und setzen modernste Technik völlig unbefangen ein. Die Wirtschaft stellt sich allerdings auf die neue Mitarbeitergeneration kaum ein. ... Junge Leute wollen freien Zugang zu Informationen, Inhalte schnell selbst erstellen und verteilen. ... Schon geistern Scherze über den vor allem in den USA kursierenden Begriff im Netz herum: Wer mindestens fünf gratis beschaffte MP3s auf dem Rechner hat oder mehr digitale Fotos besitzt als Papierbilder, dürfe sich als Millenial bezeichnen. Ebenso wie derjenige, der es vorzieht, mit einem 8000 Kilometer entfernten Freund zu skypen anstatt mit der Oma aus dem zweiten Stock zu reden."

Computerwoche 9/2007, S. 44 ff.

Tatsächlich wurden die Jugendlichen dieser Generation in eine digitale Welt hineingeboren, wie sie z.B. für meine Altersgruppe nicht denkbar war. Das Verfassen meiner Diplomarbeit in den frühen 90ern habe ich auf einer Schreibmaschine aus der Zeit um 1940 begonnen. Der Abschluss der Arbeit erfolgte auf einem Euro-PC. Was für ein Quantensprung! Aber iPOD, PDA, Blog, Blackberry, Information on demand aus dem Internet? Vielleicht kam so etwas in einem Science Fiction mal irgendwo vor. Heute sind diese Dinge für die Jugendlichen selbstverständlich. Meine Kinder sind 1995 und später geboren, also wieder eine andere, neue Generation. Vermutlich werden diesen Kids wiederum Mittel und Wege zur Verfügung stehen, von welchen die Millenials heute nicht zu träumen wagen.

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