Jun 26
2008

Omar Al Zabir beschreibt in seinem Buch "Building a Web 2.0 Portal with ASP.NET 3.5" eine interessante Alternative zum ASP.NET Logout Mechanismus über FormsAuthentication.SignOut. Letzteres löscht lediglich das Cookie .DBAUTH, was in vielen Fällen ausreichen mag. Wenn jedoch ein "anonymous identification provider" verwendet wird, werden zwei Cookies erstellt, .DBAUTH und .DBANON. Probleme können dann entstehen, wenn durch SignOut das Authentifizierungscookie gelöscht wird, das anonymous cookie jedoch noch vorhanden ist.

Um dieses Problem zu umgehen, schlägt Zabir die Verwendung eines LogOut Handlers vor, der alle Cookies im Zusammenhang mit dieser Website entfernt. Ein Handler bringt in diesem Fall weniger Overhead mit sich und generiert nur relativ wenig Code, wenn er zur Laufzeit kompiliert wird.

Codebeispiel Logout.ashx, aufzurufen z.B. über lnkLogout.NavigateUrl = "~/Logout.ashx";

<%@ WebHandler Language="C#" Class="Logout" %>

//when logging out remove all cookies related to the site
//instead of just removing the forms authentication cookie
using System;
using System.Web;
using System.Web.Security;
using System.Collections.Generic;
public class Logout : IHttpHandler
{
    public void ProcessRequest (HttpContext context)
    {
     /// Expire all the cookies
        List<string> cookiesToClear = new List<string>();
        foreach (string cookieName in context.Request.Cookies)
       {
            HttpCookie cookie = context.Request.Cookies[cookieName];
            cookiesToClear.Add(cookie.Name);
       }
       foreach (string name in cookiesToClear)
       {
           HttpCookie cookie = new HttpCookie(name, string.Empty);
           cookie.Expires = DateTime.Today.AddYears(-1);
           context.Response.Cookies.Set(cookie);
       }
        context.Response.Redirect"~/Default.aspx");
    }
    public bool IsReusable
    {
         get
        {
            return true;
         }
     }
}
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Jun 04
2008

Dieser Frage geht ein Artikel im Magazin Technology Review (06/2008, S. 32 ff.) nach. Auf dem Gebiet der Neuroökonomie sollen Forschungen mittels Kernspintomografen Antworten auf solche Fragen finden. Die Ergebnisse sind jedoch z.T. umstritten. Es wurde beispielsweise nachgewiesen, dass im Gehirn ohne Kenntnis der Getränkemarke ein "Belohnungszentrum" beim Trinken von Pepsi-Cola weitaus aktiver war als bei Coca-Cola. Teilte man den Probanten die Marken vor dem Test mit, fiel das Untersuchungsergebnis umgekehrt aus. Hmm, ist das nun glaubwürdig oder nicht?

Interessant auch ein weiteres Untersuchungsergebnis:

Offensichtlich kann zudem nicht nur eine gut etablierte Marke, sondern auch einfach ein hoher Preis besonders lecker schmecken: Vor einigen Monaten setzte der Wirtschaftsforscher Antonio Rangel vom Caltech 20 Versuchspersonen verschiedene Weinproben vor und nannte ihnen dabei einen Preis. Je teurer der edle Tropfen angeblich war, so zeigte sich, desto stärker war das Belohnungszentrum im Hirn aktiv. Allerdings hatten die Forscher die Preisschilder ausgetauscht - die Probanten mochten den billigen Wein lieber, wenn er ihnen als teuer verkauft wurde, und den eigentlich hochwertigen Wein weniger, wenn er günstiger war. "Die meisten Menschen glauben, dass Preis und Qualität voneinander abhängen, daher ist es für das Gehirn nur natürlich, den Preis bei der Einschätzung des Geschmacks mit einzubeziehen", erklärt Rangel. ... Das Experiment habe gezeigt, wie wenig das subjektive Erleben eines Produkts mit seinen eigentlichen Qualitäten zu tun habe - und wie die Erwartung guter Qualität die emotionalen Zentren im Gehirn der Konsumenten anspreche.

Die geschilderten Verhaltensweisen kann ich auch an meiner Person entdecken. Dennoch bringen mich die Untersuchungsergebnisse ins Grübeln. Wie oft haben schon seriöse Untersuchungen aufgezeigt, dass z.B. das Ketchup bei Aldi von der Qualität her besser ist, als ein Markenketchup. Kürzlich war erst der Test unterschiedlicher Biersorten im Fernsehen zu sehen. Ohne Kenntnis der Marke haben hier günstigere Produkte sehr gut abgeschnitten.

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