"Das altgediente Internet-Protokoll Version 4 wird durch IPv6
ersetzt. Das Internet-Protokoll ist die Basis des Internets. Es
adressiert alle an diesem Netzwerk angeschlossenen Rechner und macht
den Austausch von Datenpaketen (Routing) erst möglich. Der nun
anstehende Systemwechsel wird höchste Zeit: Die Spezifikation des heute
eingesetzten IPv4 wurde bereits vor 26 Jahren definiert, ist also etwa
doppelt so alt wie das World Wide Web selbst. Seither haben sich die
Ansprüche extrem verändert: Anfang der 80er Jahre waren wenige Tausend
Rechner miteinander verbunden. Jetzt sind über eine Milliarde Menschen
im Internet - und hunderte Millionen Computer bilden das Netz. ... Das
drängenste IPv4 Problem ist die knapp bemessene Adress-Anzahl. ... Es
lassen sich knapp 4,3 Milliarden Adressen 32 bit lang darstellen. ...
Die neuen Adressen sind 128 Bit lang und bestehen aus acht 16 Bit
langen Zeichenblöcken, die hexadezimal notiert werden. ...
Z.B.
20001:07df:00000:0000:0000:0000:0000:0001. ... Mit diesem Format lassen
sich 340 Sextillionen Adressen darstellen. ... Ein Wikipedia-Autor
behalf sich mit diesem Bild: Mit IPv4 ließen sich jedem
Quadratkilometer Erdoberfläche 8,4 IP-Adressen zuweisen. Mit IPv6
bekommt jeder Quadratmillimeter(!) 667 Billiarden Adressen(!)."
Chip Aktuell, April 2007, S. 46.
Die
Vernetzung des gesamten Weltalls rückt jetzt anhand der künftig zur
Verfügung stehenden IP-Adressen in erreichbare Nähe. Mit
340.282.366.920.938.436.436.374.607.431.788.211.456 Adressen sollte
zumindest kein Engpaß bezüglich der zu vergebenden IP-Adressen zu
erwarten sein.