"Sie sind nach 1980 geboren, legen großen Wert auf Unabhängigkeit
und setzen modernste Technik völlig unbefangen ein. Die Wirtschaft
stellt sich allerdings auf die neue Mitarbeitergeneration kaum ein. ...
Junge Leute wollen freien Zugang zu Informationen, Inhalte schnell
selbst erstellen und verteilen. ... Schon geistern Scherze über den vor
allem in den USA kursierenden Begriff im Netz herum: Wer mindestens
fünf gratis beschaffte MP3s auf dem Rechner hat oder mehr digitale
Fotos besitzt als Papierbilder, dürfe sich als Millenial bezeichnen.
Ebenso wie derjenige, der es vorzieht, mit einem 8000 Kilometer
entfernten Freund zu skypen anstatt mit der Oma aus dem zweiten Stock
zu reden."
Computerwoche 9/2007, S. 44 ff.
Tatsächlich
wurden die Jugendlichen dieser Generation in eine digitale Welt
hineingeboren, wie sie z.B. für meine Altersgruppe nicht denkbar war.
Das Verfassen meiner Diplomarbeit in den frühen 90ern habe ich auf
einer Schreibmaschine aus der Zeit um 1940 begonnen. Der Abschluss der
Arbeit erfolgte auf einem Euro-PC. Was für ein Quantensprung! Aber
iPOD, PDA, Blog, Blackberry, Information on demand aus dem Internet?
Vielleicht kam so etwas in einem Science Fiction mal irgendwo vor.
Heute sind diese Dinge für die Jugendlichen selbstverständlich. Meine
Kinder sind 1995 und später geboren, also wieder eine andere, neue
Generation. Vermutlich werden diesen Kids wiederum Mittel und Wege zur
Verfügung stehen, von welchen die Millenials heute nicht zu träumen
wagen.