Das behauptet zumindest Lawrence G. Roberts, ein Mitbegründer des Internet-Vorläufers Arpanet.
Unter dem Titel "Routing Economics Threaten the Internet"
fasst er eine Reihe von Entwicklungen zusammen, die seiner Meinung nach
den weiteren Bestand des Internets bedrohen. Neben den hohen Kosten und
den damit einhergehenden ökonomischen Problemen sieht Roberts weitere
Schwachpunkte in den Bereichen Quality und Security. Sein Fazit: "Currently, we are expecting the same 40-year-old technology to support
not only information exchange like Web browsing and email, but all our
real-time traffic such as voice and video. Three basic problems must be
overcome to accomplish this: quality, security, and economics. We need
to improve packet forwarding design if we are going to fix these
problems."
In der Tat hat sich das Internet in den letzten Jahren rasant
entwickelt. Eine Website, die lediglich Texte und Verlinkungen
anbietet, gerät mehr und mehr zum Auslaufmodell. Heutzutage stehen
multimediale Seiten im Focus. Videodownload, Filesharing, Peer-to-Peer-Netze,
mehrere parallele Streams ohne Ruckeln ansehen, und das nicht nur
genutzt durch vereinzelte Power-Anwender sondern zunehmend vom
"normalen" Internetuser. Allein die letztgenannten Möglichkeiten,
das Internet zu nutzen, beanspruchen ca. 80 % dessen Bandbreite. Und
ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen.
Man
darf gespannt sein, was uns die Zukunft in dieser Hinsicht bringt. Der
Mensch hat sich schon immer etwas Revolutionäres einfallen lassen,
wovon man vorher nur geträumt hat. Daher bin ich zuversichtlich, dass
Fortschritte in der technologischen Entwicklung dem Zusammenbruch des
Internets zuvorkommen .-)